| Alle Neune! - Die Jugend geht kegeln! |
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Am letzten Ferienfreitag (13.8.2010) stand mal etwas anderes auf dem Plan als Schiessen – Kegeln! In den Ferien wird den Jugendlichen neben dem wöchentlichen Training am Dienstag, Freitags eine Alternativveranstaltung geboten. Zahlreiche Schwimmbad-, Kletterhallen- und Kinobesuche standen in den letzten Jahren häufiger auf dem Plan, jedoch war kegeln in dieser Form noch nicht dabei. Freundlicherweise organisierte Marvin uns bei seinem Kegelverein, Rot-Weiss Nauheim, eine Kegelbahn für den Freitagabend. 9 Jungschützen trafen sich in Nauheim um eine ruhige Kugel zu schieben. Da die meisten noch nicht, und wenn überhaupt nur ein paar mal, gekegelt hatten, ging es erst einmal gemütlich daher. Zum Eingewöhnen spielten wir das Spiel „hohe Hausnummern“. Dieses Spiel war uns schon aus dem Training bekannt, jedoch wurden hier die Regeln leicht angepasst. Die Ergebnisse:
Anschliessend ging es auch gleich weiter mit dem “Tannenbaum-Spiel”. Hier wurden die Zahlen von 1 bis 9 in einer Art Tannenbaum aufgeschrieben und mussten durchgestrichen werden, wenn die Zahl gekegelt wurde. Ziel des Spiels ist es, so schnell wie möglich alle Zahlen durchgestrichen zu bekommen. Erschwert wurde das Spiel noch durch einen „Hangman“-Zusatz, für jede 0, oder „Puddel“ wie die Kegler sagen, wurde der Mann immer weiter zum Galgen geführt. 9 8 8 7 7 7 6 6 6 6 5 5 5 5 5
4 4 4 4 3 3 3 2 2 1 Dieses Spiel gewann das Team 1, mit Alex, Chris, Marvin, Nina und Tanja. Team 2, mit C1, Markus, Patrick und Marc, wurde nur ganz ganz knapp zweiter. Es war ein sehr spannendes Spiel. Nach diesem Spiel hiess es für uns erstmal: Essen fassen! Wir alle waren sehr hungrig nach den zwei Partien. Mit leckerem Schnitzel und Schweinebraten vom Restaurant „Im ersten Stock“, das zur Kegelbahn gehört, stärkten wir uns ausgiebig. Danach ging es zum letzten und spannendsten Spiel, dem „Sarg-Spiel“. Hierbei geht es darum, seine Gegner buchstäblich ins „Grab“ zubringen. Die Regeln des Spiels waren nicht für jeden sofort eindeutig, doch nach und nach verstand es jeder. Für jeden Wurf auf die vollen 9 Kegel bekommt der Kegler ein Kreuz. Das bedeutet, dass der allererste Kegler schon von vorneherein eines bekommt. Für jeden Wurf, der daneben geht, egal ob auf alle 9 oder nur noch auf einen, gibt es einen Strich, der symbolisch für eine der 6 Sargwände. Bei 6 Wänden liegt man demnach im Grab. Allerding wird auch der „Abräumer“, also der, der die letzten Kegel abräumt belohnt. Für ihn gibt es einen Kreis, eine Art Rettungsring. Für 3 Kreise wird eine Sargwand entfernt. Dieses Spiel gewann Marc. Nach dem letzten Spiel gingen dann auch alle nachhause. Zum Schluss bleiben noch 2 Dinge zu sagen: 1. Danke an Marvin, der uns die Kegelbahn kostenfrei organisiert hat und 2. Es war eine tolle Abwechslung, die definitiv nach Wiederholung schreit!
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